Coronavirus – Hilfen für Unternehmen

Coronavirus – Informationen für Unternehmen

Sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung von NRW haben Hilfen für Unternehmen in Aussicht gestellt, die besonders von den Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffen sind.  Unternehmen, die von der Krise betroffen sind, finden nachstehend eine Übersicht der aktuell zur Verfügung stehenden Bundes- und Landeshilfen sowie die Kontaktdaten der jeweiligen Servicestellen.

Bei der WFG Kreis Viersen können sich Unternehmer, die von den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise betroffen sind, unter der Rufnummer 02162-8179106 informieren. Fragen zu diesem Thema können auch per Mail an armin.moeller(a)wfg-kreis-viersen.de gerichtet werden.

Quarantäneregelung nach Auslandsreisen

Seit dem 9. November 2020 gilt eine neue Einreiseverordnung für NRW. Einreisende aus einem Risikogebiet müssen sich fortan auf direktem Weg in eine zehntägige Quarantäne begeben, wenn sie aus einem Risikogebiet im Ausland nach NRW einreisen. Diese Regelung kann nicht mehr durch einen negativen Test im Vorfeld aufgehoben werden. Ab sofort gilt, dass ein Test frühestens ab dem fünften Tag nach Einreise gemacht werden darf. Bei einem negativen Ergebnis darf die Quarantäne beendet werden. Vor der Einreise ist ab sofort außerdem eine Einreiseanmeldung erforderlich. Die gültigen Bestimmungen sowie das Online-Portal zur Einreiseanmeldung können unter folgendem Link aufgerufen werden:

Digitale Einreiseanmeldung

Für Einreisende, die sich für weniger als 24 Stunden in Belgien oder den Niederlanden aufgehalten haben, besteht keine Quarantänepflicht.

 

Abrechnung NRW-Soforthilfe / Rückmeldeverfahren

Aufgrund der Vielzahl von Anfragen bezüglich des so genannten Rückmeldeverfahrens im Zusammenhang mit der NRW-Soforthilfe informiert das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie darüber, dass die Rückmelde-Frist einheitlich auf den 30. November 2020 verlängert worden ist. Eventuelle Rückzahlungen auf das in der E-Mail angegebene Konto der zuständigen Bezirksregierung müssen bis zum 31. März 2021 erfolgen. Aktuelle Informationen zum Rückmeldeverfahren sind unter diesem Link abrufbar.

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe – Novemberhilfe

Die Bundesregierung sichert Unternehmen, die vom so genannten „Lockdown light“ im November 2020 betroffen sind, finanzielle Unterstützung in Form einer „Außerordentlichen Wirtschaftshilfe“, der so genannten Novemberhilfe, zu. Diese außerordentliche Wirtschaftshilfe können Unternehmen, denen das Geschäft aufgrund der staatlichen Anordnung untersagt ist, über das nachstehende Internetportal beantragen: Link zum Antragsportal

Bitte dringend beachten: Die Novemberhilfe kann – wie auch die Überbrückungshilfe – ausschließlich auf elektronischem Weg durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte erfolgen.

Das Bundesministerium der Finanzen hat auf der an dieser Stelle verlinkten Webseite ausführliche Fragen und Antworten zur Novemberhilfe zusammengefasst.

 

Überbrückungshilfe – NRW Überbrückungshilfe Plus

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bedingt ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen, haben die Möglichkeit, staatliche Hilfen in Form der NRW Überbrückungshilfe Plus zu beantragen.

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von vier Monaten (September bis Dezember 2020), welches zum Ziel hat, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Das Programm wird parallel für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit max. 50 Mitarbeitern mit der NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt.

Bitte dringend beachten: Die Antragstellung kann ausschließlich durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen. Diese können sich auf der Antragsplattform registrieren und dort ihre Anträge auf Überbrückungshilfe des Bundes sowie die NRW Überbrückungshilfe Plus einreichen. Die grundsätzlichen Antragsvoraussetzungen der Überbrückungshilfe gelten auch für die NRW Überbrückungshilfe Plus.

Weiter Informationen zur Überbrückungshilfe und NRW Überbrückungshilfe Plus sind unter folgendem Link zu finden: Offizielle Informationen zur Überbrückungshilfe

Für die Antragsstellung ist das nachstehend verlinkte Portal zu nutzen: Offizielles Antragsportal

 

Kurzarbeitergeld

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich.  Ein auf Grund oder in Folge des Corona-Virus und/oder der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen eingetretener Arbeitsausfall beruht im Regelfall auf einem unabwendbaren Ereignis oder auf wirtschaftlichen Gründen im Sinne des Paragraphen 96 Abs. 1 Nr. 1 SGB III. Ein Ausgleich des Arbeitsausfalls mit Hilfe des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes ist damit grundsätzlich möglich.

Wichtig ist, dass Betriebe und Unternehmen im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Informationen Kurzarbeitergeld

Servicehotline für Arbeitgeber:  0800-45555 20

 

Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Weitere Informationen erhalten Sie beim LVR (Landschaftsverband Rheinland) unter folgender Rufnummer: 0221-809-5444

Weitere Informationen sowie die Anträge für die Erstattung von Arbeitgeberaufwendungen bzw. Entschädigungsanträge für Selbstständige finden Sie unter diesem Link.

Zu Informationen über Fördermaßnahmen des Bundes, die in Verbindung mit der Coronavirus-Krise wenden Sie sich bitte an die Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus 030-18615-1515