{"id":22651,"date":"2022-12-28T16:43:01","date_gmt":"2022-12-28T15:43:01","guid":{"rendered":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=22651"},"modified":"2022-12-28T16:43:01","modified_gmt":"2022-12-28T15:43:01","slug":"zu-gast-im-labor-wie-werden-futtermittel-nachhaltiger-produziert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/zu-gast-im-labor-wie-werden-futtermittel-nachhaltiger-produziert\/","title":{"rendered":"Zu Gast im Labor: Wie werden Futtermittel nachhaltiger produziert?"},"content":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen Petfood, Fischfutter und Futtermittel effizienter und nachhaltiger produziert werden? Um das herauszufinden, wurde 2014 das Feed Design Lab im niederl\u00e4ndischen Wanssum bei Venray gegr\u00fcndet. Auf Einladung von Agrobusiness Niederrhein und der Wirtschaftsf\u00f6rderung des Kreises Viersen als Partner des deutsch-niederl\u00e4ndischen Interreg-Projekts \u201eAgropole\u201c konnten jetzt vor allem Landwirte und Dienstleister aus dem Bereich Agrobusiness an einer Exkursion zum Feed Design Lab teilnehmen.<\/p>\n<p>Mit dem Feed Design Lab wird Unternehmen die M\u00f6glichkeit zu gegeben, verschiedenste Inhaltsstoffe von Futtermitteln w\u00e4hrend des Verarbeitungsprozesses auf ihre Zusammensetzung und Stoffeigenschaften zu testen. Gemeinsam mit 20 Partnerbetrieben, die das Labor finanzieren, begann so 2014 die Forschungsarbeit. Mittlerweile sind bereits 120 Betriebe und Hochschulen in das Netzwerk eingestiegen, um die Arbeit und Nachhaltigkeit der Branche weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Dies geschieht durch verschiedenste Projekte, die von den Partnern in Auftrag gegeben werden. Dabei wird insbesondere an neuen Verarbeitungsmethoden geforscht, um die Verarbeitung effizienter zu gestalten und so Rohstoffe einzusparen. \u201eMit Blick auf k\u00fcnftige Futter- und Lebensmittelknappheit m\u00fcssen wir versuchen, die Technologie in der Verarbeitung zu verbessern und so Abf\u00e4lle und Reststr\u00f6me zu vermeiden,\u201c erkl\u00e4rte Ageeth van der Lee vom Feed Design Lab. Um die Kosten f\u00fcr diese Forschungsprojekte im Rahmen zu halten, sind diese so angelegt, dass das generierte Wissen f\u00fcr mehrere Unternehmen brauchbar ist.<\/p>\n<p>Die Testeinrichtung unterscheidet sich hinsichtlich Gr\u00f6\u00dfe und Produktionskapazit\u00e4t von herk\u00f6mmlichen Futtermittelverarbeitungen. Hier geht es im Gegensatz zu gro\u00dfen Fabriken nicht um die schnelle Produktion gro\u00dfer Mengen, sondern um die einzelne Betrachtung und Analyse kleiner Mengen. Die Maschinen und Abl\u00e4ufe, welche aus drei Prozessen bestehen, sind hingegen identisch mit kommerziellen Betrieben. Als erstes gibt es Prozesse zum Mahlen, Mischen und Sieben. Im Anschluss folgt der Prozess des Pelletierens der Masse. Hier kommen Expander, Extruder und Conditioner zum Einsatz. Im letzten Schritt folgt das Sieben und \u00dcberziehen eines Mantels um die Pellets, um zus\u00e4tzliche Ingredienzen aufzutragen.<\/p>\n<p>Jeder dieser Schritte kann im Feed Design Lab separat durchgef\u00fchrt und vor allem auch w\u00e4hrend des Prozesses beobachtet werden, was selbst f\u00fcr Fachleute aus dem Futtermittelbereich neue Einblicke bietet. Im Anschluss an eine Pr\u00e4sentation konnten sich die Teilnehmer selbst ein Bild von allen Maschinen und Abl\u00e4ufen machen und die Verfahren und Technologien im Feed Design Lab besichtigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen Petfood, Fischfutter und Futtermittel effizienter und nachhaltiger produziert werden? Um das herauszufinden, wurde 2014 das Feed Design Lab im niederl\u00e4ndischen Wanssum bei Venray gegr\u00fcndet. 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