{"id":24028,"date":"2023-06-16T14:38:04","date_gmt":"2023-06-16T12:38:04","guid":{"rendered":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=24028"},"modified":"2023-06-16T14:38:04","modified_gmt":"2023-06-16T12:38:04","slug":"klimaanpassung-in-der-praxis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/klimaanpassung-in-der-praxis\/","title":{"rendered":"Klimaanpassung in der Praxis"},"content":{"rendered":"<p><b>In einem Projekt mit der Hochschule Niederrhein werden am Technologiezentrum Niederrhein Modernisierungsm\u00f6glichkeiten untersucht<\/b><\/p>\n<p>Das Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum Niederrhein ist ein imposantes Geb\u00e4ude am Industriering Ost in Kempen. Wie kann ein solches Geb\u00e4ude energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden und damit eine Klimaanpassung in der Praxis gelingen? Diese Fragen sind nun auch Teil eines gemeinsamen Projektes mit dem Institut SWK E\u00b2 f\u00fcr Energietechnik und Energiemanagement der Hochschule Niederrhein: Studierende sollen herausfinden, welche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Geb\u00e4ude im Zuge der Energiewende und des Klimaschutzes technisch machbar und betriebswirtschaftlich sinnvoll sind. \u201eWir wollen mit diesem Projekt einen Weg finden, wie wir das TZN modernisieren, schrittweise an die klimatischen Ver\u00e4nderungen anpassen und damit fit f\u00fcr die Zukunft machen k\u00f6nnen\u201c, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen, Dr. Thomas Jablonski, als Tr\u00e4ger des Technologiezentrums.<\/p>\n<p>Die Untersuchung wird geleitet von Prof. Joachim Schettel. \u201eDas TZN wurde 1995 errichtet, es ist schon mit vielen modernen Einrichtungen ausgestattet. Wir wollen jetzt untersuchen: Was ist gut, was kann man besser machen?\u201c, sagt Prof. Schettel. Dazu begutachtet eine Studierendengruppe mit Sarah Luther, Hannah Daldrup, Julia Jansen und Jannis M\u00fcllers derzeit in einem ersten Schritt die Geb\u00e4udeh\u00fclle des TZN. Schon einen Schritt weiter ist Maike Probst. Sie untersucht f\u00fcr ihre Masterarbeit Energiewirtschaftsingenieurwesen die W\u00e4rmeversorgung des TZN und will damit Wege aufzeigen, wie das Geb\u00e4ude nachhaltiger betrieben werden kann. Derzeit wird das TZN durch ein mit Gas betriebenes Blockheizkraftwerk versorgt.<\/p>\n<p>Energie, Regenwasser, D\u00e4mmung, Fassadenbegr\u00fcnung, Lades\u00e4ulen lauten die Punkte, die Zug um Zug bei diesem interdisziplin\u00e4ren Langzeitprojekt mit j\u00e4hrlich wechselnden Studierendengruppen unter die Lupe genommen werden sollen. Die Fragestellung lautet jeweils: Was ist technisch und betriebswirtschaftlich machbar und sinnvoll an den Geb\u00e4uden? Und: Welche Vorschriften behindern die Modernisierung? Unterst\u00fctzt wird das Projekt vom F\u00f6rderverein des TZN mit dem Vorsitzenden Michael Aach.<\/p>\n<p>\u201eDie Untersuchung bei diesem Projekt ist anders als bei klassischen Altbauten\u201c, sagt Prof. Schettel: \u201eDort gibt es meist die klare Richtung: viele Modernisierungsma\u00dfnahmen amortisieren sich schnell, manchmal ist Abriss und Neubau noch besser.\u201c Doch das soll am nun 28 Jahre alten TZN eben nicht geschehen. Im Rahmen des Projektes sollen weitere Bestandsgeb\u00e4ude untersucht werden. Dazu geh\u00f6ren Teile des Kreishauses in Viersen, das Haus der Wirtschaft in Viersen sowie ein Mehrfamilien-Wohnhaus der Gemeinn\u00fctzigen Wohnungsgesellschaft (GWG). \u201eWeit \u00fcber 90 Prozent der H\u00e4user in Deutschland sind Bestandsbauten. Wir wollen mit diesen Untersuchungen in der Frage weiter kommen, wie in solchen H\u00e4usern die Klimaanpassung betrieben werden kann\u201c, sagt Dr. Jablonski.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens hat die Studierendengruppe auch die bereits h\u00e4ufig gestellte Frage nach einer fehlenden Photovoltaikanlage auf den gro\u00dfen Dachfl\u00e4chen des TZN schon untersucht. Danach l\u00e4sst die Statik den Bau nicht zu, hat ein Blick in die alten Bauakten gezeigt.<\/p>\n<p><b>Das Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum Niederrhein in Kempen<\/b><\/p>\n<p>Das Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum Niederrhein in Kempen wurde 1995 errichtet. Es verf\u00fcgt auf rund 5500 Quadratmetern Fl\u00e4che \u00fcber variable B\u00fcro- und Montager\u00e4ume vor allem f\u00fcr innovative, kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen. Zu den rund 60 Mietern geh\u00f6ren auch eine Dependance der Fontys Hochschule und eine Niederlassung der Kreisvolkshochschule Viersen. Das TZN ist dar\u00fcber hinaus modernes Tagungszentrum mit verschiedenen Konferenz- und Besprechungsr\u00e4umen. Das TZN ist \u201eAnerkanntes Innovationszentrum\u201c des Bundesverbandes Deutscher Innovations-, Technologie- und Gr\u00fcnderzentren (BVIZ). Regelm\u00e4\u00dfig finden Renovierungen und Umbauten zur Steigerung der Attraktivit\u00e4t des Hauses statt.<\/p>\n<p><b>Das SWK E\u00b2, Institut f\u00fcr Energietechnik und Energiemanagement der Hochschule Niederrhein<\/b><\/p>\n<p>Das SWK E\u00b2 unter Leitung von Prof. Dr. J\u00f6rg Meyer bildet k\u00fcnftige F\u00fchrungskr\u00e4fte f\u00fcr das Themenfeld Energie aus. Hier arbeiten Professoren unterschiedlicher Schwerpunkte aus den verschiedenen Fachbereichen der Hochschule, unterst\u00fctzt durch zahlreiche wissenschaftliche und studentische Mitarbeiter. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Optimierung von Energiesystemen und damit der Umsetzung der Energiewende in Unternehmen und Kommunen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Projekt mit der Hochschule Niederrhein werden am Technologiezentrum Niederrhein Modernisierungsm\u00f6glichkeiten untersucht Das Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum Niederrhein ist ein imposantes Geb\u00e4ude am Industriering Ost in Kempen. Wie kann ein solches Geb\u00e4ude energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden und damit eine Klimaanpassung in der Praxis gelingen? 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