{"id":28570,"date":"2026-03-23T11:59:26","date_gmt":"2026-03-23T10:59:26","guid":{"rendered":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=28570"},"modified":"2026-03-23T11:59:26","modified_gmt":"2026-03-23T10:59:26","slug":"einstieg-in-die-automatisierung-keine-scheu-vor-der-robotik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/einstieg-in-die-automatisierung-keine-scheu-vor-der-robotik\/","title":{"rendered":"Einstieg in die Automatisierung: Keine Scheu vor der Robotik!"},"content":{"rendered":"<p>Zur Einstimmung zeigt Prof. Dr.-Ing. Hendrik Poschmann eine kurze Video-Sequenz. Zu sehen sind mehrere humanoide, also menschlich anmutende Roboter. Sie stehen an F\u00f6rderb\u00e4ndern und sortieren Waren. Bei diesem Clip handelt es sich weder um einen Ausschnitt aus einem Hollywood-Film, noch um KI-generiertes Bildmaterial. \u201eDas ist nicht gestellt, sondern tats\u00e4chlich so gefilmt worden\u201c, betont Poschmann. Die Roboter wurden von einer US-Firma entwickelt. Bis man solche Technologie massenweise in Fabriken sieht, d\u00fcrfte aber wohl noch reichlich Zeit vergehen.<\/p>\n<p>Viel interessanter gerade f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sind bereits bew\u00e4hrte \u2013 und erschwingliche \u2013 Automatisierungsl\u00f6sungen. Genau diese standen im Mittelpunkt des ersten \u201eForums Mittelstand\u201c in diesem Jahr. Auf Einladung der WFG waren viele Unternehmensvertreter ins Foyer des Gr\u00fcnderzentrums Gewerbepark Stahlwerk Becker in Willich gekommen, wo sie von B\u00fcrgermeister Christian Pakusch und WFG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Thomas Jablonski begr\u00fc\u00dft wurden.<\/p>\n<p>Der Anlass, gerade mit dem Thema Robotik in die Reihe zu starten, liegt auf der Hand: KMUs haben oft Schwierigkeiten beim Einstieg in die Robotik, denn die erforderliche Technik, typische Anwendungen und Sicherheit werfen zahlreiche Fragen auf. Zugleich sind die Chancen beachtlich: Automatisierung steigert Produktivit\u00e4t und Qualit\u00e4t, entlastet Fachkr\u00e4fte und hilft bei flexibler Skalierung, wie an diesem Info-Abend deutlich wurde. Poschmann stellte unter anderem die Bedeutung und die verschiedenen Bauarten von Industrierobotern vor. Am bekanntesten sind sicherlich die sogenannten \u201eKnickarm\u201c-L\u00f6sungen. Auch der Aspekt der Wirtschaftlichkeit nahm einen gr\u00f6\u00dferen Raum in seinem Vortrag ein. Das Potenzial von Robotik in Verbindung mit k\u00fcnstlicher Intelligenz wurde ebenfalls beleuchtet \u2013 von kollaborativen Systemen bis zu selbstlernender Qualit\u00e4tssicherung.<\/p>\n<p>Dazu gab es konkrete Praxistipps f\u00fcr einen schlanken Start mit Pilotprojekten. Poschmanns Credo: \u201eKleine Schritte und einfache Projekte sichern den Erfolg.\u201c Hier konnte der zweite Podiumsgast des Abends ansetzen: Steffen Mallon (30) f\u00fchrt die Hermann Kohnen Maschinenbau GmbH (HK). Der Zerspanungsbetrieb mit Sitz in Viersen hat es durch den Einsatz eines Roboters geschafft, den Stillstandszeiten von Maschinen drastisch zu reduzieren und die Effizienz und Produktivit\u00e4t deutlich zu erh\u00f6hen. Daf\u00fcr war HK Ende des vergangenen Jahres mit dem WFG-Digital-Pokal ausgezeichnet worden. Durch die Automatisierung sei die Wettbewerbsf\u00e4higkeit enorm gesteigert worden, so der Unternehmer. Fazit: Keine Scheu vor der Robotik!<\/p>\n<p>Kleiner Star des Abends \u2013 und begehrtes Selfie-Objekt \u2013 war ein Roboter-Hund. Auf Poschmanns Kommandos per Fernbedienung gab er Pf\u00f6tchen und machte M\u00e4nnchen. Die Vierbeiner aus China kann aber auch f\u00fcr ernste Zwecke eingesetzt werden, etwa zur Vermessung und Kartierung von Fabrikanlagen und bei der Suche nach Leckagen.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Forum Mittelstand findet am 28. April, 18 Uhr, bei action medeor in T\u00f6nisvorst statt. Dann lautet die \u00dcberschrift: \u201eF\u00fchrung, Kultur und Integration \u2013 wie sieht ein gro\u00dfes Ganzes aus?\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Einstimmung zeigt Prof. Dr.-Ing. Hendrik Poschmann eine kurze Video-Sequenz. Zu sehen sind mehrere humanoide, also menschlich anmutende Roboter. Sie stehen an F\u00f6rderb\u00e4ndern und sortieren Waren. Bei diesem Clip handelt es sich weder um einen Ausschnitt aus einem Hollywood-Film, noch um KI-generiertes Bildmaterial. \u201eDas ist nicht gestellt, sondern tats\u00e4chlich so gefilmt worden\u201c, betont Poschmann. 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