{"id":3541,"date":"2017-12-05T13:00:14","date_gmt":"2017-12-05T12:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=3541"},"modified":"2022-01-29T15:48:38","modified_gmt":"2022-01-29T14:48:38","slug":"die-zukunft-ist-flexibel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/die-zukunft-ist-flexibel\/","title":{"rendered":"Die Zukunft ist flexibel"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Noch in den 60er Jahren waren 48 Stunden Wochenarbeitszeit in der deutschen Industrie keine Seltenheit. Und auch nachdem sich die F\u00fcnftagewoche allm\u00e4hlich durchgesetzt hatte, brauchte es noch einige Zeit, bis Unternehmen den Wunsch nach Flexibilisierung starrer Arbeitszeiten nicht mehr als unzumutbare Forderung ansahen. So berichtet auch Dr. Ralf Wimmer, Arbeitszeitexperte der Unternehmerschaft Niederrhein, dass seine Mitgliedsbetriebe heute eher nach flexiblen Arbeitszeitkonzepten fragen, als nach den M\u00f6glichkeiten, Flexibilit\u00e4t zu verhindern. In seinem Vortrag beim Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein stellt der Wirtschaftsingenieur verschiedene Modelle \u2013 vom mobilen Arbeiten \u00fcber Arbeitszeitkonten bis hin zu Teilzeitl\u00f6sungen vor.<\/p>\n<p><strong>Unterschiedliche Modelle f\u00fcr unterschiedliche Branchen<\/strong><br \/>\nFlexible Arbeit stellt zunehmend eine Win-win-Situation f\u00fcr Unternehmen und Besch\u00e4ftigte dar. Dass auch in eher konservativen Industriebetrieben individualisierte Arbeitszeitmodelle heute kein Fremdwort mehr sind, wei\u00df Dr. Ralf Wimmer von der Unternehmerschaft Niederrhein. Arbeitszeitkonten mit M\u00f6glichkeiten zu au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Auszeiten bis hin zum mehrmonatigen Sabbatical sind auch hier inzwischen keine Seltenheit mehr. Vorreiter der Entkoppelung von Arbeit und Betrieb sind bisher allerdings Berufe wie Programmierer, Designer oder Berater, bei denen eine Pr\u00e4senz vor Ort kaum erforderlich ist.<br \/>\nEine v\u00f6llige Losl\u00f6sung vom Unternehmensort hat auch f\u00fcr mobil Arbeitende ihre T\u00fccken. Das beginnt beim nicht immer verf\u00fcgbaren Internet, und reicht \u00fcber die mangelnde Einbindung in das Team bis zur Schwierigkeit, Homeoffice mit kleinen Kindern zu realisieren. In seinem Res\u00fcmee geht Wimmer trotzdem davon aus, dass sich Arbeitszeitmodelle zuk\u00fcnftig generell individualisieren und die Abstimmung von Aufgaben und Anwesenheiten in st\u00e4rkerem Ma\u00dfe Teamaufgabe sein wird. \u201eEine Bewertung der Arbeitsergebnisse, vor allem nach geleisteten Stunden, wird in einer flexibilisierten Arbeitswelt immer weniger sinnvoll\u201c, so Dr. Wimmer.<\/p>\n<p><strong>Zufriedene MitarbeiterInnen bei NetteVital<\/strong><br \/>\nWie Flexibilisierung in einer Branche mit vorwiegend Pr\u00e4senzarbeit funktioniert, zeigt der Vortrag von Klaus Schmitz, dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von NetteVital, dem Gesundheitszentrum des st\u00e4dtischen Krankenhauses Nettetal. NetteVital hat sich die Erm\u00f6glichung von Wiedereinstiegen nach familienbedingten Auszeiten auf die Fahne geschrieben und bietet Einstiegsarbeitszeiten ab vier Stunden pro Woche. Dazu arbeiten mehr als die H\u00e4lfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teilzeit und k\u00f6nnen ihre Arbeitszeiten mit den Mitgliedern ihres jeweiligen Teams individuell abstimmen. \u201eBis unser Arbeitsplan f\u00fcr das n\u00e4chste Halbjahr steht, dauert es in der Regel einige Wochen\u201c, so Klaus Schmitz. \u201eAber letztlich klappt das so sehr gut und es wird auf die Bed\u00fcrfnisse aller Beteiligten gr\u00f6\u00dftm\u00f6glich R\u00fccksicht genommen.\u201c Dass NetteVital ein gelungenes Beispiel ist zeigt sich nicht zuletzt in den hohen Zustimmungswerten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<\/p>\n<p><strong>Beraten lassen kostet nichts<\/strong><br \/>\n\u201eUm das Thema Flexibilisierung wird auf Dauer kein Unternehmen herumkommen\u201c, ist Birgit Weber Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein \u00fcberzeugt. Menschen werden zuk\u00fcnftig Familie und Beruf gleichwertig in ihr Leben integrieren wollen. Wer sich darauf einstellt, z\u00e4hlt zu den Gewinnern des Arbeitsmarktes.\u201c[\/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_column_text]Weitere interessante Veranstaltungen zum Thema Arbeit der Zukunft f\u00fchrt das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein auch 2018 wieder durch.<br \/>\nInformationen gibt es unter <a title=\"Competentia NRW\" href=\"http:\/\/www.competentia.nrw.de\/kompetenzzentren\/kompetenzzentrum_Mittlerer_Niederrhein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.competentia.nrw.de\/mittlerer-niederrhein<\/a><br \/>\nKontakt: 02162-8179-116 oder <a href=\"mailto:competentia@wfg-kreis-viersen.de\">competentia@wfg-kreis-viersen.de<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_column_text]<strong>Ansprechpartnerin:<\/strong><br \/>\nAnke Erhardt<br \/>\nKompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein<br \/>\nWilly-Brandt-Ring 13, 41747 Viersen<br \/>\nTel.: 02162-8179-116<br \/>\nFax: 02162-8179-101<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:anke.erhardt@wfg-kreis-viersen.de\">anke.erhardt@wfg-kreis-viersen.de<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Noch in den 60er Jahren waren 48 Stunden Wochenarbeitszeit in der deutschen Industrie keine Seltenheit. Und auch nachdem sich die F\u00fcnftagewoche allm\u00e4hlich durchgesetzt hatte, brauchte es noch einige Zeit, bis Unternehmen den Wunsch nach Flexibilisierung starrer Arbeitszeiten nicht mehr als unzumutbare Forderung ansahen. So berichtet auch Dr. Ralf Wimmer, Arbeitszeitexperte der Unternehmerschaft Niederrhein, dass seine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3542,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[119,115],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3541"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3541"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3541\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3543,"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3541\/revisions\/3543"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3542"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3541"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3541"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3541"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}