Healthy Building Network

Healthy Building Network


Ziel des Projekts ist ein grenzüberschreitendes Ökosystem, in dem die Grenze nicht länger als Barriere erfahren wird. Gemeinsam soll an Innovationen auf dem Gebiet des zirkulären und gesunden Bauens gearbeitet werden.

Aber was ist Healthy Building überhaupt? Dabei geht es um ökologisches und nachhaltiges Bauen. Ziel ist eine effiziente Nutzung von Rohstoffen, die in einer Kreislaufwirtschaft lange und hochwertig genutzt werden, und letztendlich kein Abfall produziert wird. Die Bauweise soll damit menschen- und umweltfreundlich sein.

Innerhalb der Regio Rhein Maas Nord (RMN) ist auf beiden Seiten der Grenze Wissen vorhanden, das für „gesundes zirkuläres Bauen” genutzt werden kann. Wo man in Deutschland bei Materialkenntnissen, Energieeffizienz und den Produktstandards vorangeht, verfügt man in den Niederlanden über mehr Wissen und Sachkenntnisse auf der Verfahrensseite, dem Design und dem Marketing für gesundes Bauen.

Mit dem Projekt „Healthy Building Network“ soll das Wissen auf beiden Seiten der Grenze miteinander geteilt und gekoppelt werden. Innovationen sollen erarbeitet werden. Derzeit stellt die Grenze noch immer eine Barriere dar, da die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Entwicklungsgesellschaften, Bildungseinrichtungen und Gemeinden vor allem innerhalb der Landesgrenzen operieren. Mit dem Projekt sollen Bürger, Gemeinden und  auf beiden Seiten der Grenze in Kontakt gebracht werden, damit sich die Region auf diesem Gebiet weiter entwickeln und führend werden kann.

Mit dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft soll eine nachhaltige und kohlenstoffarme Wirtschaft erreicht werden, in der Rohstoffe effizient verwendet werden. Drei Aspekte stehen dabei im Vordergrund:

  1. Effiziente Nutzung von Rohstoffen: in einer Kreislaufwirtschaft werden Rohstoffe lange und hochwertig genutzt, wodurch weniger und letztendlich kein Abfall produziert wird. So wird der Verbrauch von Ressourcen drastisch reduziert und die Abhängigkeit von zu importierenden Ressourcen geringer.
  2. Effiziente Nutzung von Energie: die Kreislaufwirtschaft zeichnet sich durch effiziente Energieverwendung und Wiederverwendung aus (beispielsweise die Nutzung von Restwärme). Dies mindert den Energieverbrauch und damit die Produktion von CO2 und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie die Energierechnung.
  3. Beitrag zu einem gesunden Lebensraum: Von einer wachsenden Anzahl chemischer Stoffe wird festgestellt, dass Sie besorgniserregend für die Gesundheit und/oder die Umwelt sind. Die Verwendung dieser Stoffe wird beschränkt oder verboten. In einer Kreislaufwirtschaft wird so viel wie möglich mit nicht toxischen Stoffen gearbeitet. Dies vereinfacht das Recycling und liefert einen Beitrag zu einem gesunden Lebensraum.

Mit dem Projekt soll das zirkuläre Bauen gefördert werden. Ein Beitrag des Bausektors kann von großer Bedeutung sein: die Hälfte des Abfalls stammt aus dem Bau. Der meiste Abbruchabfall wird jetzt bereits als Fundamentmaterial für Grund-, Wasser- und Straßenbau recycelt, aber dieser Sektor wird gesättigt.

Überdies bietet die Kreislaufwirtschaft Chancen für wirtschaftliches Wachstum. Die Kreislaufwirtschaft kann in den Niederlanden 7,3 Milliarden Euro pro Jahr zum BIP und 54.000 Arbeitsplätze beitragen. Für Deutschland wurde kürzlich untersucht, dass sich potenziell 11.000 Unternehmen mit der Kreislaufwirtschaft beschäftigen können, zusammen gut für 250.000 Arbeitsplätze und einem Beitrag von 25 Milliarden zum BIP.


Beteiligte Partner:

1. Lead Partner
Gemeinde Venlo: Sie übernimmt die Funktion des Lead Partners für das Projekt. Die Gemeinde wird international als einer der Spitzenreiter auf dem Gebiet des zirkulären und gesunden Bauens gesehen. Projekte, wie die neue Stadtverwaltung, haben internationale Aufmerksamkeit erhalten.

2. Work Package Leiter
WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen mbH
Blue Engineering B.V.
C2C ExpoLAB
WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH

3. Weitere Projektpartner
Bluehub B.V.
Driesenaar
Universität Maastricht
WFMG Wirtschaftsförderung der Stadt Mönchengladbach mbH


Mit finanzieller Unterstützung durch:

NRW MWEIMH (Logo)
Interreg (Logo)
provincie limburg (Logo)

Ansprechpartner

Heinz-Willi Stefes (WFG)

Heinz-Willi Stefes
PROJEKTLEITER
Telefon +49 (0)2162 – 8179-124
heinz-willi.stefes@wfg-kreis-viersen.de

Anastasia Araktsidou (WFG)

Anastasia Araktsidou
PROJEKTASSISTENTIN
Telefon +49 (0)2162 – 8179-103
anastasia.araktsidou@wfg-kreis-viersen.de

Birgit Decher (WFG)

Birgit Decher
ADMINISTRATION
Telefon +49 (0)2162 – 8179-108
birgit.decher@wfg-kreis-viersen.de