{"id":1696,"date":"2014-12-18T10:43:36","date_gmt":"2014-12-18T09:43:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=1696"},"modified":"2022-01-29T15:48:44","modified_gmt":"2022-01-29T14:48:44","slug":"unternehmensbesuch-bei-rohm-semiconductor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/nl\/unternehmensbesuch-bei-rohm-semiconductor\/","title":{"rendered":"Unternehmensbesuch bei ROHM Semiconductor"},"content":{"rendered":"<p>Die Zukunft wird in Willich gestaltet<\/p>\n<p class=\"bodytext\">WILLICH\/KREIS VIERSEN<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Hybridfahrzeuge mit erh\u00f6hter Reichweite, Blutanalysen innerhalb weniger Minuten und das alles mit Hilfe von Mikrochips, die teilweise nicht gr\u00f6\u00dfer als ein Sandkorn sind: Wer wissen m\u00f6chte, wie die Technik in f\u00fcnf bis zehn Jahren aussieht, der braucht nur einen Blick nach Willich zu werfen. Dort arbeitet das japanische Unternehmen ROHM Semiconductor im Gewerbegebiet M\u00fcnchheide bereits an der Zukunft. Landrat Peter Ottmann, Peter Hauptmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Invest Region Viersen, sowie Willichs B\u00fcrgermeister Josef Heyes informierten sich, welche Spr\u00fcnge die Entwicklung im Bereich der Herstellung von elektronischen Bauelementen macht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eUnsere Komponenten werden immer kleiner, egal ob es sich um LED, Dioden oder so genannte LC-Displays handelt\u201c, sagte Christian Andr\u00e9, der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident des deutschen Sitzes von ROHM Semiconductor. Gemeinsam mit dem Finanz- und Verwaltungsleiter des Unternehmens, Bodo Brzenk, informierte er \u00fcber die Besonderheiten des Unternehmens und die zahlreichen Gesch\u00e4ftsfelder. Die Mikrochips von ROHM befinden sich unter anderem in Handys, Computern und Autos.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In Willich wird an der Produktentwicklung gearbeitet. Aber auch das Technische Marketing und der Kunden-Support befinden sich hier im Kreis Viersen. Insgesamt geh\u00f6ren zum Konzern weltweit 36 Tochter\u00adunter\u00adnehmen. Rohm konstruiert alles in Eigenregie, selbst die eigenen Maschinen. \u201eJe mehr man als Hersteller im Haus beh\u00e4lt, desto besser hat man die Qualit\u00e4t im Griff, und das macht sich bezahlt\u201c, erkl\u00e4rt Christian Andr\u00e9. Die Produktion erfolgt in modernsten Fertigungsst\u00e4tten in Japan, Korea, Malaysia, Thailand, den Philippinen und China.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wie rasend schnell die Technik voran schreitet hat Dr. Michael Davis, Technischer Direktor des europ\u00e4ischen Entwicklungszentrums, beim Unternehmensbesuch eindrucksvoll veranschaulicht. Mittlerweile k\u00f6nnen sich rund 100.000 Transistoren in einem Mikrochip befinden, der mit blo\u00dfem Auge kaum noch zu sehen ist. Derzeit arbeitet Dr. Michael Davis mit seinem<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Team in Willich unter anderem an der Entwicklung \u201eintelligenter\u201c Scheinwerfer. So erm\u00f6glichen die eingesetzten Mikrochips zum Beispiel, dass Autoscheinwerfer Hindernisse ersp\u00e4hen und den Fahrer durch Anstrahlen darauf aufmerksam machen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Fachkr\u00e4fte werden bei ROHM Semiconductor weiterhin gesucht. Es ist nicht einfach, hochqualifizierte Ingenieure f\u00fcr die Region NRW zu begeistern. Ingenieure zieht es eher nach S\u00fcddeutschland, wie Christian Andr\u00e9 den Besuchern erl\u00e4uterte.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Gr\u00fcndungsjahr: 1958<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mitarbeiter: 20.000 weltweit, 130 in Willich<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Pr\u00e4sident: Christian Andr\u00e9<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Gesch\u00e4ftsfeld: Hersteller elektronischer Bauelemente und Halbleitern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zukunft wird in Willich gestaltet WILLICH\/KREIS VIERSEN Hybridfahrzeuge mit erh\u00f6hter Reichweite, Blutanalysen innerhalb weniger Minuten und das alles mit Hilfe von Mikrochips, die teilweise nicht gr\u00f6\u00dfer als ein Sandkorn sind: Wer wissen m\u00f6chte, wie die Technik in f\u00fcnf bis zehn Jahren aussieht, der braucht nur einen Blick nach Willich zu werfen. 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