{"id":21856,"date":"2022-06-29T11:04:33","date_gmt":"2022-06-29T09:04:33","guid":{"rendered":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=21856"},"modified":"2022-06-29T11:04:33","modified_gmt":"2022-06-29T09:04:33","slug":"zukunftsorientiert-und-praxisnah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/nl\/zukunftsorientiert-und-praxisnah\/","title":{"rendered":"Zukunftsorientiert und praxisnah"},"content":{"rendered":"<p>Digitale Transformation und nachhaltige Produktion: Die Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen richtet ihre Arbeit k\u00fcnftig an den Oberbegriffen \u201eSmart\u201c und \u201eRegenerativ\u201c aus. Im Interview mit dem Niederrhein-Manager erl\u00e4utert WFG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Thomas Jablonski die Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n<p><b>Herr Dr. Jablonski, die WFG hat sich zu einer Neuausrichtung ihrer Arbeitsfelder entschieden und dazu auch ihre Homepage neu gestaltet. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Thomas Jablonski: <\/b>Wir wollen unsere Arbeit noch st\u00e4rker an den k\u00fcnftigen Anforderungen der Unternehmen und der Kommunen im Kreis Viersen ausrichten. Wir haben uns dabei f\u00fcr den neuen Slogan \u201eZiemlich Zukunft\u201c entschieden und wollen uns k\u00fcnftig an den Oberbegriffen \u201eSmart\u201c und \u201eRegenerativ\u201c orientieren. Denn die digitale Transformation wird weiter voranschreiten, und die Zukunft geh\u00f6rt nachhaltigen Produkten und nachhaltigem Wirtschaften. Diesen Herausforderungen m\u00fcssen wir uns stellen.<\/p>\n<p><b>Nachhaltigkeit gilt vor allem mit Blick auf immer knapper werdende Ressourcen als das Gebot der Stunde. Wie kann die WFG auf diesem Feld aktiver werden?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Jablonski:<\/b> Wir setzen uns f\u00fcr neue Technologien und Innovationen f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft ein, unterst\u00fctzen wirtschaftliches und unternehmerisches Handeln f\u00fcr eine regenerative \u00d6konomie; Nachhaltigkeit ist keine Wahl, sondern Notwendigkeit. Dazu sto\u00dfen wir Prozesse an und beschleunigen sie wie etwa beim Projekt Healthy Building Network. Durch diese Initiative hat sich ein gro\u00dfes Netzwerk rund um das gesunde Bauen entwickelt, und die WFG konnte sich ein gro\u00dfes Know-how in diesem Bereich aneignen, in der Praxis zu erleben etwa beim Bau des neuen Kreisarchivs in Viersen.<\/p>\n<p><b>Klingt nach \u201eziemlich Zukunft\u201c. Neben dieser regenerativen Ausrichtung wollen Sie aber auch verst\u00e4rkt den Begriff \u201eSmart\u201c in den Fokus nehmen. Was bedeutet das?<br \/>\nDr. Jablonski:<\/b> Wirtschaftsf\u00f6rderung ohne digitale Strategie ist heute kaum denkbar. Wir k\u00f6nnen als WFG aber nur Impulsgeber sein etwa durch Wissenstransfer und unsere enge Vernetzung mit den umliegende Hochschulen. Dazu veranstalten wir auch im August den Kongress \u201eSmart Destination Kreis Viersen\u201c, mit dem wir viele Impulse an Unternehmen und Kommunen aussenden m\u00f6chten. Wir sehen uns hier als Ideengeber und Wegbereiter, die Umsetzung der digitalen Transformation erfolgt bei den Unternehmen.<\/p>\n<p><b>Wichtig f\u00fcr eine florierende Wirtschaft sind junge Unternehmen mit neuen Ideen und frischer Herangehensweise. Wie unterst\u00fctzt die WFG Existenzgr\u00fcnder und Start-ups?<br \/>\nDr. Jablonski: <\/b>Wir sind als Startercenter NRW zertifiziert und damit zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle Gr\u00fcnder im Kreis Viersen. \u00dcbrigens aus allen Bereichen: von Handwerk bis Industrie, vom Gastgewerbe bis zur freiberuflichen T\u00e4tigkeit. Beim Deutschlandranking des Instituts f\u00fcr Mittelstandsforschung belegt die Beratung der Existenzgr\u00fcnder im Kreis Viersen stets vordere Pl\u00e4tze. Wir nehmen Gr\u00fcnder an die Hand und begleiten sie Schritt f\u00fcr Schritt in die Selbstst\u00e4ndigkeit. Uns ist nat\u00fcrlich sehr daran gelegen, interessierte Gr\u00fcnder im Kreis zu halten.<\/p>\n<p><b>Viele Unternehmen klagen \u00fcber einen fortschreitenden Fachkr\u00e4ftemangel. Was sagen Sie diesen Unternehmen, kann die WFG auf diesem Feld Unterst\u00fctzung leisten?<br \/>\nDr. Jablonski:<\/b> Die demografische Entwicklung ist, wie sie ist. Deshalb m\u00fcssen sich die Unternehmen dem Kampf um Fachkr\u00e4fte und Talente stellen und dabei vielleicht auch einmal f\u00fcr sie bisher ungew\u00f6hnliche Wege gehen. Wir raten Unternehmen, sichtbarer zu werden, und haben dazu die Initiative \u201eTop-Arbeitgeber\u201c ins Leben gerufen. \u00dcber einen Karrierefilm etwa bauen Unternehmen eine \u201eMarke\u201c auf und stellen sich als attraktive Arbeitgeber vor. F\u00fcr diese Initiative erhalten wir \u00fcbrigens sehr viel positive Resonanz aus der Unternehmerschaft.<\/p>\n<p><b>Einige der von Ihnen genannten Punkte kosten die Unternehmen auch Geld. Gibt es f\u00fcr die Betriebe auch die M\u00f6glichkeit einer finanziellen Unterst\u00fctzung?<br \/>\nDr. Jablonski:<\/b> Unbedingt. Es gibt eine Reihe von \u00f6ffentlichen F\u00f6rderprogrammen von EU, Bund oder Land, \u00fcber die die Unternehmen Unterst\u00fctzung erhalten k\u00f6nnen. Sie reichen von Zusch\u00fcssen im Zuge der Digitalisierung bis zur Einstellung neuer Mitarbeiter. Unser F\u00f6rdermittelexperte beh\u00e4lt die \u00dcbersicht in diesem b\u00fcrokratischen Dickicht und unterst\u00fctzt Unternehmen bei der Suche nach den richtigen Programmen. So verstehen wir als WFG Kreis Viersen unsere Arbeit f\u00fcr Unternehmen, Gr\u00fcnder und Kommunen: zukunftsorientiert und praxisnah.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale Transformation und nachhaltige Produktion: Die Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen richtet ihre Arbeit k\u00fcnftig an den Oberbegriffen \u201eSmart\u201c und \u201eRegenerativ\u201c aus. Im Interview mit dem Niederrhein-Manager erl\u00e4utert WFG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Thomas Jablonski die Hintergr\u00fcnde. Herr Dr. Jablonski, die WFG hat sich zu einer Neuausrichtung ihrer Arbeitsfelder entschieden und dazu auch ihre Homepage neu gestaltet. 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