{"id":26916,"date":"2024-12-17T14:44:19","date_gmt":"2024-12-17T13:44:19","guid":{"rendered":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=26916"},"modified":"2024-12-17T14:44:19","modified_gmt":"2024-12-17T13:44:19","slug":"healthy-building-movement-fuer-mehr-motivation-am-arbeitsplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/nl\/healthy-building-movement-fuer-mehr-motivation-am-arbeitsplatz\/","title":{"rendered":"\u201eHealthy Building Movement&#8221;: F\u00fcr mehr Moti\u00advation am Arbeitsplatz"},"content":{"rendered":"<p>Nachhaltiges und gesundes Bauen liegen nicht nur eng beieinander \u2013 sie bedingen sich geradezu. Das war die Kernbotschaft einer Veranstaltung des INTERREG-Projekts \u201eHealthy Building Movement\u201c in Nettetal. \u201eGesundes Bauen \u2013 F\u00fcr mehr Moti\u00advation am Arbeitsplatz\u201c lautete die \u00dcberschrift.&#8221; Eingeladen hatte die Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft f\u00fcr den Kreis Viersen mbH (WFG) Interessierte aus Architektur und Bauwirtschaft, Geb\u00e4udetechnik und weiteren verwandten Bereichen. Zu den rund 30 G\u00e4sten, die Projektleiter Armin M\u00f6ller von der WFG begr\u00fc\u00dfen durfte, z\u00e4hlten auch die B\u00fcrgermeister von Nettetal und Grefrath, Christian K\u00fcsters und Stefan Schumeckers, die selbst das Wort ans Publikum richteten.<\/p>\n<p>Der Veranstaltungsort \u2013 die Produktionshalle der METTEN Kunststoffprodukte GmbH \u2013 war mit Bedacht gew\u00e4hlt. Das mittelst\u00e4ndische Unternehmen, gef\u00fchrt von Frank Metten und Nina Day, hat bei der Errichtung zahlreiche Aspekte des gesunden Bauens ber\u00fccksichtigt. Das schilderten Day und Gewerbebau-Unternehmer Christoph Dicks (Peter Dammer GmbH &amp; Co. KG) im Rahmen einer sp\u00e4teren Paneldiskussion.<\/p>\n<p>Beim gesunden Bauen gehe es darum, \u201eden Menschen in den Mittelpunkt zu stellen\u201c, wie B\u00fcrgermeister K\u00fcsters in seinem Gru\u00dfwort hervorhob. Zugleich ist es \u201eein noch recht exotisches Thema\u201c, so Moderator M\u00f6ller. Es gibt viele gute Gr\u00fcnde, es in die Breite zu bringen. Das zeigte ein einf\u00fchrender Kurzvortrag von Anna Appenzeller, Ansprechpartnerin f\u00fcr das \u201eHealthy Building Movement\u201c bei KREFELD BUSINESS, und Nasgol Faridnia, Duale Studentin im INTERREG-Projekt bei der WFG.<\/p>\n<p>90 Prozent der Betriebskosten einer gewerblich genutzten Immobilie entstehen laut ihrer Darstellung im Personalbereich. \u201eWas macht das Geb\u00e4ude mit den Leuten?\u201c Diese Frage stellte Appenzeller in den Raum. Stimmen die Arbeitsbedingungen nicht, etwa durch schlechte Luftqualit\u00e4t, k\u00f6nnte es zum sogenannten \u201eSick-Building-Syndrom\u201c kommen, mit Symptomen wie tr\u00e4nende Augen und Kopfschmerzen. F\u00fchlten sich die Menschen dagegen in den R\u00e4umen wohl (dank guter Luft, ausreichender Beleuchtung, angenehmer Akustik etc.) steigere das nachweislich die Konzentration und Produktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eHealthy Building Movement\u201c verfolgt das Ziel, Aufkl\u00e4rungsarbeit f\u00fcr Investoren, Erbauer und Nutzer zu betreiben. \u201eZudem soll weiteres Wissen auf diesem Gebiet aufgebaut werden\u201c, so Faridnia. Das Projekt-Angebot umfasst unter anderem einen Experten-Pool, eine Datenbank, sowie Events wie nun in Nettetal. Derzeit wird au\u00dferdem an einem ,Health Score\u2019 f\u00fcr Geb\u00e4ude gearbeitet, \u00e4hnlich dem Nutri-Score f\u00fcr Lebensmittel.<\/p>\n<p>Einen Schwerpunkt des Nachmittags bildete der Vortrag der Gemeinde Grefrath: B\u00fcrgermeister Schumeckers, Wirtschaftsf\u00f6rderin Laura B\u00fcrkert und Katrin Lichtenstein, zust\u00e4ndig f\u00fcr die kommunale Projektplanung bei der Gemeinde, schilderten anschaulich die Planungen f\u00fcr das Gro\u00dfprojekt \u201eNeues Rat- und B\u00fcrgerhaus\u201c. Dadurch soll das Arbeitsklima enorm verbessert werden. So werde k\u00fcnftig beispielsweise die gesamte Geb\u00e4udetechnik \u2013 Heizung, L\u00fcftung, Licht \u2013 ganz einfach \u201evom Nutzer aus steuerbar\u201c, so Lichtenstein. Fahrradboxen mit Vorrichtungen zum Trocknen von Kleidung sowie Duschen sollen schon zu einem gesunden (und klimafreundlichen) Weg hin zum B\u00fcro motivieren. Und das sind nur einige Beispiele eines umfangreichen Katalogs an Ma\u00dfnahmen. \u201eNur ein nachhaltiges Geb\u00e4ude kann ein gesundes Geb\u00e4ude sein. Damit ist ein gesundes Geb\u00e4ude immer auch nachhaltig\u201c, betonte Lichtenstein am Ende des Vortrags.<\/p>\n<p><strong>Das Projekt in K\u00fcrze:<\/strong><\/p>\n<p>Das grenz\u00fcberschreitende Projekt \u201eHealthy Building Movement\u201c wird im Rahmen des Interreg VI A-Programms \u201eDeutschland-Nederland\u201d durchgef\u00fchrt. Es will gesundes und nachhaltiges Bauen in die Praxis bringen. Projektpartner sind die Gemeinde Venlo (Leadpartner), die Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaften Krefeld, Kreis Viersen und M\u00f6nchengladbach, die Universit\u00e4t Maastricht, die TU Eindhoven, die Uniklinik RWTH Aachen, die ResScore GmbH, C2C Expo LAB sowie Bluehub B.V.\u00a0 Das aktuelle Projekt wird mit rund 2,7 Millionen Euro gef\u00f6rdert durch den Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr Regionale Entwicklung (EFRE), das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW sowie die Provinzen Limburg und Noord-Brabant.<\/p>\n<p>Kontakt bei der WFG: Armin M\u00f6ller, Tel. 02162\/8179-106, armin.moeller@wfg-kreis-viersen.de.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/healthybuildingmovement.com\/\">https:\/\/healthybuildingmovement.com\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltiges und gesundes Bauen liegen nicht nur eng beieinander \u2013 sie bedingen sich geradezu. 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