{"id":3433,"date":"2017-11-21T13:10:46","date_gmt":"2017-11-21T12:10:46","guid":{"rendered":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=3433"},"modified":"2022-01-29T15:48:39","modified_gmt":"2022-01-29T14:48:39","slug":"treffer-eingestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/nl\/treffer-eingestellt\/","title":{"rendered":"Treffer! Eingestellt?"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text el_class=&#8221;p-891566&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1511266158717{margin-bottom: 10px !important;}&#8221;]<strong>Was tun Unternehmen gegen Fachkr\u00e4ftemangel und wie k\u00f6nnen Frauen davon profitieren?<\/strong>[\/vc_column_text][vc_column_text]Die Zeiten, in denen BewerberInnen vor den Werkstoren Schlange standen, sind f\u00fcr viele Branchen und Regionen vorbei. Von einem fl\u00e4chendeckenden Fachkr\u00e4ftemangel kann man in Deutschland zwar noch nicht sprechen, aber besonders im Gesundheitswesen und in einigen technisch-handwerklichen Berufsfeldern macht sich das Fehlen geeigneter MitarbeiterInnen deutlich bemerkbar. Dazu suchen vor allem Betriebe im l\u00e4ndlichen Raum h\u00e4nderingend nach Fachkr\u00e4ften, da junge, gut ausgebildete Menschen meist lieber in Gro\u00dfst\u00e4dten leben und arbeiten. Gerade f\u00fcr Unternehmen mit ung\u00fcnstigen Branchen- und Standortvoraussetzungen ist es heute also von zentraler Bedeutung, BewerberInnen ein klares und attraktives Angebot zu machen.<\/p>\n<p><strong>Die Richtigen sind die Passenden<\/strong><br \/>\nEinige Ideen, wie BewerberInnen und Unternehmen zuk\u00fcnftig besser zusammenkommen k\u00f6nnen, erkl\u00e4rte Professor Alexander Cisik von der Hochschule Niederrhein am 8. November in den R\u00e4umen der Viersener Wirtschaftsf\u00f6rderung: \u201eDie Richtigen sind die Passenden\u201c lautet die zentrale These seines Vortrags, die nur auf den ersten Blick banal erscheint. Denn leider geben sich immer noch wenige Unternehmen die M\u00fche, wirklich passende BewerberInnen zu finden. Auf Einladung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein, erl\u00e4uterte Cisik, dass viele Betriebe bereits daran scheitern, sich nicht gen\u00fcgend Klarheit \u00fcber die eigene Unternehmenskultur und -strategie zu verschaffen, und so keine konkreten Anforderungen f\u00fcr neue und vorhandene MitarbeiterInnen formulieren k\u00f6nnen. \u201eViele Bewerbungsgespr\u00e4ch verlaufen nach dem Prinzip des beiderseitigen \u201aWindow Dressings\u2018, wobei sich beide Seiten als die Tollsten und Besten darstellen, es aber nicht deutlich wird, ob Unternehmen und Bewerber wirklich zueinander passen\u201c, konstatierte Wirtschaftspsychologe Cisik. Die wichtigen Knackpunkte treten daher f\u00fcr beide Seiten oft viel zu sp\u00e4t zu Tage, was wiederum zu wechselseitiger Unzufriedenheit und leider zu oft zur baldigen Aufl\u00f6sung von Arbeitsverh\u00e4ltnissen f\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Was macht einen guten Arbeitgeber aus?<\/strong><br \/>\nUm Unternehmen zu helfen, herauszufinden, was ihren Besch\u00e4ftigten wichtig ist, befragten Cisik und seine Mitarbeiter Angestellte einer Vielzahl von Betrieben. Dabei erwies sich das gute Betriebsklima als der mit Abstand wichtigste Punkt, gefolgt von einer kompetenten Unternehmensleitung und einem leistungsgerechten Gehalt. Immerhin auf Platz F\u00fcnf landete die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als vergleichsweise unwichtig bewerteten die Befragten dagegen Internationalit\u00e4t und Gr\u00f6\u00dfe ihrer Unternehmen.<\/p>\n<p><strong>Viersener Sanit\u00e4tshaus zeigt, wie es geht<\/strong><br \/>\nWie man Mitarbeitergewinnung trotz ung\u00fcnstiger Voraussetzungen erfolgreich angeht, zeigt das Beispiel des Sanit\u00e4tshauses Lettermann. In ihrem kurzweiligen Vortrag erkl\u00e4rte Juniorchefin Tamara Gross, wie der Viersener Traditionsbetrieb erfolgreich um neue Auszubildende wirbt. Kernst\u00fcck der Lettermann-Strategie ist es, Neuzug\u00e4nge direkt durch das &#8211; aktuell 32 K\u00f6pfe starke &#8211; Azubi-Team aussuchen zu lassen. Mehrere, mit kleinem Budget gedrehte, Azubi-Videos erzielten in sozialen Netzwerken erhebliche Aufmerksamkeit und halfen dabei, dass Fachkr\u00e4ftemangel bei Lettermann weiterhin ein Fremdwort bleibt. Das offensichtlich gute Betriebsklima wird hier f\u00fcr potenzielle BewerberInnen authentisch transportiert. Ein weiteres Erfolgsrezept ist der Grundsatz, auch Menschen mit Defiziten und schlechten Bildungsabschl\u00fcssen oder \u00e4lteren BewerberInnen eine Chance zu geben. \u201eManche Azubis erscheinen zuerst problematisch, entwickeln sich mit der Zeit aber zu aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern\u201c, erkl\u00e4rt Tamara Gross \u201eGute Erfahrungen haben wir auch mit alleinerziehenden M\u00fcttern und V\u00e4tern. Solange die Kinder klein sind, gibt es zwar gr\u00f6\u00dferen Abstimmungsaufwand. Oft sind aber gerade Alleinerziehende besonders gut organisierte und loyale Besch\u00e4ftigte.\u201c<\/p>\n<p><strong>Verschenken Sie kein Potenzial<\/strong><br \/>\nVorreiter wie das Sanit\u00e4tshaus Lettermann zeigen, dass Betriebe, die sich trauen, vermeintlich problematische BewerberInnen einzustellen, erhebliche Vorteile erzielen k\u00f6nnen. Besonders Familienfreundlichkeit zahlt sich f\u00fcr viele Betriebe mehr als aus. \u201eUm Frauen verst\u00e4rkt anzusprechen, sollte vor der Stellenausschreibung gepr\u00fcft werden, ob die Position auch f\u00fcr Teilzeit, Job Sharing oder Arbeiten im Homeoffice in Frage kommt\u201c, betont Birgit Weber, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf. \u201eDenn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gerade f\u00fcr Frauen ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des zuk\u00fcnftigen Arbeitsplatzes.\u201c Auf diese Weise schaffen es dann auch Betriebe aus weniger nachgefragten Branchen, die Untiefen des Fachkr\u00e4ftemangels zu umschiffen.[\/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8221;3435&#8243; img_size=&#8221;medium&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1511265133369{margin-bottom: 10px !important;}&#8221;][vc_column_text]<span class=\"small\">Akteure und Veranstalter: Birgit Weber, Tamara Gross, Prof. Dr. Alexander Cisik, Dr. Thomas Jablonski (v.l.)<\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_column_text]<strong>Ansprechpartnerin:<\/strong><br \/>\nAnke Erhardt<br \/>\nKompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein<br \/>\nProjektleiterin<br \/>\nWilly-Brandt-Ring 13, 41747 Viersen<br \/>\nTel.: 02162-8179-116<br \/>\nFax: 02162-8179-101<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:competentia@wfg-kreis-viersen.de\">competentia@wfg-kreis-viersen.de<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text el_class=&#8221;p-891566&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1511266158717{margin-bottom: 10px !important;}&#8221;]Was tun Unternehmen gegen Fachkr\u00e4ftemangel und wie k\u00f6nnen Frauen davon profitieren?[\/vc_column_text][vc_column_text]Die Zeiten, in denen BewerberInnen vor den Werkstoren Schlange standen, sind f\u00fcr viele Branchen und Regionen vorbei. 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