{"id":7766,"date":"2019-05-06T14:18:01","date_gmt":"2019-05-06T12:18:01","guid":{"rendered":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/?p=7766"},"modified":"2022-01-29T15:48:32","modified_gmt":"2022-01-29T14:48:32","slug":"gesundes-bauen-rechnet-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wfg-kreis-viersen.de\/nl\/gesundes-bauen-rechnet-sich\/","title":{"rendered":"Gesundes Bauen rechnet sich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Business Case: Unternehmer k\u00f6nnen jetzt selbst die finanziellen Auswirkungen einer nachhaltigen Bauweise f\u00fcr ihre Projekte ausrechnen<\/strong><\/p>\n<p>Gesundes Bauen rechnet sich. Im Rahmen des Projekts Healthy Building Network wurden die finanziellen Auswirkungen bei einer nachhaltigen Bauweise nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft am Beispiel des Stadthauses Venlo analysiert. In dieses Gesch\u00e4ftsszenario (Business Case) flossen Aspekte wie Materialien, Energie und Wasser, aber auch der Einfluss eines gesunden Raumklimas ein. Im Rahmen des n\u00e4chsten Healthy-Building-Workshops am 12. Juni 2019 in Venlo wird dieses bislang einmalige Szenario vorgestellt \u2013 und ebenfalls ein entsprechendes Tool, mit dem Unternehmer selbst die finanziellen Auswirkungen der nachhaltigen Bauweise f\u00fcr ihre Projekte ausrechnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei Bauprojekten setzt man immer h\u00e4ufiger auf nachhaltige Prinzipien und Kreislaufwirtschaft. Bisher war nicht hinreichend begr\u00fcndet, welche Effekte mit gesundem, nachhaltigem Bauen nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft verbunden und welche zus\u00e4tzlichen Investitionen daf\u00fcr notwendig sind. Dazu haben die Unternehmen C2C ExpoLAB und Hevo Investitionen und daraus resultierende Effekte untersucht und in ein Gesch\u00e4ftsszenario einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p><strong>Schon nach einem Jahr werden Einsparungen erzielt<br \/>\n<\/strong>So wurde im von der Kreislaufwirtschaft inspirierten neuen Stadtverwaltungsgeb\u00e4ude Venlo untersucht, welche finanziellen Auswirkungen die nachhaltige Bauweise durch andere Materialien sowie den Ressourcen schonenden Umgang mit Wasser und Energie hat. Dabei weist das Szenario f\u00fcr die Stadtverwaltung Venlo nach, dass man mit einer zus\u00e4tzlichen Investition von 3,4 Millionen Euro w\u00e4hrend einer Nutzungsdauer von 40 Jahren 16,9 Millionen Euro einspart. Dabei wird eine Amortisationsdauer von 15 Jahren ber\u00fccksichtigt. Aber bereits nach einem Jahr spart die Gemeinde Venlo durch Investitionen in zirkul\u00e4re Ma\u00dfnahmen finanzielle Mittel ein.<\/p>\n<p>Bei C2C ExpoLAB hofft man, dass dieses Gesch\u00e4ftsszenario dazu motiviert, zus\u00e4tzlich in nachhaltige Projekte im Bereich von Wasser und Energie zu investieren. Anhand der Ergebnisse der Analyse wurde ein Tool entwickelt, womit Unternehmer selbst die finanziellen Auswirkungen der nachhaltigen Bauweise berechnen k\u00f6nnen. Einerseits kann ein gesundes Geb\u00e4ude mit einem Standardgeb\u00e4ude verglichen werden (entsprechend der Bauverordnung), andererseits k\u00f6nnen Grundstoffe und -systeme mit nachhaltigen Materialien und Systemen gegen\u00fcbergestellt werden. Das Tool bietet verschiedene Einstellungen, mit denen die unterschiedlichen Aspekte untersucht werden k\u00f6nnen: Wasser, Energie, zirkul\u00e4rer Materialeinsatz sowie die Ausma\u00dfe von Geb\u00e4uden, der Bau, Betriebskosten sowie die Produktivit\u00e4t der Organisation bzw. des Unternehmens. Schon auf den ersten Blick erkennt man die Auswirkungen auf die Gesamtinvestition und Betriebskosten, die Amortisierungsdauer und die Einfl\u00fcsse auf den Cashflow.<\/p>\n<p><strong>Innovations-Workshop bietet Test-M\u00f6glichkeiten<\/strong><br \/>\nC2C ExpoLAB ist Partner des Healthy Building Network. Am 12. Juni organisieren die beiden Organisationen einen Innovations-Workshop \u00fcber Business Cases und den Restwert von gesunden und zirkul\u00e4ren Materialien und Geb\u00e4uden. W\u00e4hrend des Workshops wird der Business Case vorgestellt, im Anschluss erhalten interessierte Unternehmer die Gelegenheit zum Testen. Ebenfalls gibt es w\u00e4hrend des Innovations-Workshops Pr\u00e4sentationen und Gespr\u00e4chsrunden etwa zu den Themen \u201eIndirekte Einnahmenmaximierungseffekte gesunder Geb\u00e4ude (UM)\u201c, \u201eResidual Value Calculator als Modell zur Berechnung des Restwertes von Baumaterial (TNO &amp; C2C ExpoLAB)\u201c oder \u201eBusiness Case f\u00fcr zirkul\u00e4re gesunde Geb\u00e4ude, inkl. der direkten und indirekten Einnahmenmaximierungseffekte (Sprecher: HEVO &amp; C2C ExpoLAB)\u201c.<\/p>\n<p>Weitere Informationen \u00fcber den Innovations-Workshop unter:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/healthybuildingnetwork.com\/de\/innovationsworkshop-c2cexpolab-1206\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/healthybuildingnetwork.com\/de\/innovationsworkshop-c2cexpolab-1206\/<\/a><\/p>\n<p>Das Healthy Building Network wird im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Niederlande durchgef\u00fchrt und durch die Europ\u00e4ische Union, das MWIDE NRW und die Provinz Limburg mitfinanziert.<\/p>\n<p>Projektpartner sind die Gemeinde Venlo, die Wirtschaftsf\u00f6rderungen Kreis Viersen, Krefeld und M\u00f6nchengladbach, die Universit\u00e4t Maastricht, Bluehub BV, C2C ExpoLAB, Driesenaar und Blue Engineering.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Business Case: Unternehmer k\u00f6nnen jetzt selbst die finanziellen Auswirkungen einer nachhaltigen Bauweise f\u00fcr ihre Projekte ausrechnen Gesundes Bauen rechnet sich. 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