Gemeinde Grefrath

Gemeinde Grefrath im Kreis Viersen

Sport- und Freizeitgemeinde Grefrath


„Sport- und Freizeit“: Mit diesem Etikett wirbt die 15.500 Einwohner-Gemeinde Grefrath. Und das mit gutem Grund, schließlich verfügt Grefrath über ein Eissportzentrum mit mehr als 8000 Quadratmeter Eisfläche, eines der größten Kunsteisangebote Deutschlands.

Einer der Touristenmagneten ist das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen mit Spielzeugmuseum, historischen Hofanlagen, Pfannkuchenhaus, Tante-Emma-Laden, Schnapsbrennerei und Schmiede. Sonderausstellungen und Veranstaltungen wie Trecker-Treff, Weihnachts­markt und Mairitt auf Kaltblütern begeistern die Besucher.

Zentraler Veranstaltungsort Grefraths ist die Albert-Mooren-Halle, ein Bürgerhaus mit Saalbetrieb, Biergarten und Restaurant. An die geschicht­liche Vergangenheit der Gemeinde erinnern die Dorenburg (barocker Adelssitz, 1326) und die liebevoll restaurierte Burg Uda (um 1300 erbaut). In Grefrath sind zwei Nonnenklöster angesiedelt. Seit über 100 Jahren ist die Abtei Mariendonk geistliches Zentrum der Benediktinerinnen am Niederrhein.

Die Wirtschaft wurde viele Jahrzehnte von der Textilindustrie geprägt. Inzwischen wird, mit der Ausweisung neuer Gewerbegebiete, die Förderung des Mittelstandes deutlich in den Vordergrund gestellt. Die Gemeinde ist seit Jahrzehnten ein industrieller Standort für die Automobilwirtschaft. Zudem sind Gewerbebetriebe der Metall- und Holzverarbeitung sowie der Elektrotechnik präsent. Bedingt durch die gute Autobahnanbindungen (A 40, A 61) sind zahlreiche Transport- und Logistikunternehmen vorhanden.


Zahlen, Daten & Fakten


Fläche 30,98 km²
Höhe 32 m ü. NHN
Einwohner 14.914 (31.12.2015)
Bevölkerungsdichte 481 Einw. / km²
Vorwahl 02158
Postleitzahl 47929