Stadt Tönisvorst

Stadt Tönisvorst im Kreis Viersen

Stadt Tönisvorst


Wegen seiner Obstplantagen trägt Tönisvorst auch den Namen Apfelstadt. Die Stadt an der Grenze zu Krefeld ist nach dem heiligen Antonius („Ferkes-Tünn“) benannt und wurde 1970 aus den Gemeinden St. Tönis und Vorst gebildet.

Sie wurde zwar schon 1188 als „Osterverd“ erstmals genannt, ist dennoch eine der jüngsten Städte im Land: Sie erhielt erst 1979 die Stadtrechte. Die Bürger und Gewerbetreibenden in der Stadt mit ihren 29.700 Einwohnern schätzen die zentrale Lage und die schnelle Anbindung an die Großstädte.

Weltweit bekannt gemacht hat die Stadt das Medikamentenhilfswerk action medeor mit seiner Botschafterin Anke Engelke. Der Stadtteil St. Tönis ist Start- und Endhaltepunkt der „längsten Straßenbahnverbindung der Welt“ über Krefeld bis ins Ruhrgebiet. Ab Wilhelmplatz in St. Tönis fährt zudem die Nostalgie-Eisenbahn „Schluff“ bis zum Hülser Berg, häufig noch mit alter Dampflok. Sehenswert sind die vier Herrenhäuser im Stadtteil Vorst. Dazu gehören das Haus Donk, Haus Neersdonk, Haus Brempt und Haus Raedt, zu denen auch der Gelleshof in Kehn mit Berfes (alle aus dem 17. Jahrhundert) zählt. Dieser Berfes ist ein mehrstöckiges, wehrturmartiges Gebäude zum Schutz vor Angriffen. Beliebtes Ziel in Tönisvorst ist zudem der von Reit- und Wanderwegen erschlossene Forstwald.

Tönisvorst als Wirtschaftsstandort mit Zukunft bietet bereits vielen Unternehmen, die zum Teil auch überregional tätig sind, ein Zuhause. Die Vorteile des Standortes Tönisvorst liegen in der zentralen Lage, der schnellen Erreichbarkeit der benachbarten Städte Krefeld, Düsseldorf und Mönchengladbach und der Nähe zu den Autobahnen A44, A40, A52 und A61.


Zahlen, Daten & Fakten


Fläche 44,34 km²
Höhe 37 m ü. NHN
Einwohner 29.296 (31.12.2015)
Bevölkerungsdichte 661 Einw. / km²
Vorwahlen 02151, 02156
Postleitzahl 47918